Peter Baumbach
1940 geboren in Wenigensömmern/Thüringen, Schulzeit in Sondershausen/Thüringen 1958 Abitur 1958 – 1964 Architekturstudium TU Dresden (Prof. Dr. hc. L. Wiel, Prof. Dr. habil. H. Trauzettel, Prof. Dipl. Ing. R. Göpfert) 1964 Heirat mit Ute Middell, zwei Söhne – Malte und Arne 1964 – 1987 Arbeit im Wohnungsbaukombinat Rostock als Technologe, Architekt und Hauptarchitekt, Maßgebliche Beteiligung an der städtebaulichen und architektonischen Gestaltung der Rostocker Wohnungsneubaugebiete, Modifizierung der Plattenbauweise für innerstädtische Standorte, Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern (Bildhauer J. Jastram, R. Dietrich, W. Friedrich, Maler R. Paris), Architektur- und Städtebauwettbewerbe 1983 Berufung zum Honorardozenten 1984 Berufung zum Honorarprofessor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee 1987 – 1990 Tätigkeit als Berater für Architektur und Städtebau beim Oberbürgermeister von Addis Abeba in Addis Abeba/Äthiopien, Aufbau einer Stadtplanungsgruppe, Arbeit am Masterplan von Addis Abeba, Stadterweiterung und Innenstadtbereiche, Entwurfsbetreuung an der Addis Abeba University 1990 – 2003 Freier Architekt in der Bürogemeinschaft Prof. P. Baumbach / Dr. Ing U. Baumbach / Dipl. Ing. M. Bräuer, Planungen für Wohn- und öffentliche Gebäude in Rostock und Mecklenburg Vorpommern, Wettbewerbs- und Jurytätigkeit, Lehrtätigkeit, Mitglied der Architektenkammer Mecklenburg-Vorpommern und des BDA 1993 Ordentliche Professur an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, Beamter des Landes Berlin 2005 Emeritierung, Verstärkt Beschäftigung mit Malerei und Bildhauerei, kleinere Architekturprojekte, Studienreisen nach Afrika und innerhalb Europas.

Auszeichnungen für fachliche Leistungen: Kulturpreis der Stadt Rostock, Kunstpreis des FDGB, Schinkelmedaille in Silber,
Diplom Architekturbiennale Sofia / Bulgarien im Kollektiv, Nationalpreis der DDR, 2. und 3. Klasse im Kollektiv

Sokrates:
» […] ich ging dicht am Ufer des Meeres die Küste entlang, die ohne Ende schien […] Da. Ich habe eines dieser Dinge gefunden, die das Meer ausgeworfen hat; eine weiße Sache von der reinsten Weiße; geglättet, hart, zart und leicht. Sie glänzte in der Sonne auf dem geleckten Sand, der dunkel scheint, übersät mit Funken. Ich nahm sie; ich blies sie an; ich rieb sie gegen meinen Mantel, und ihre eigentümliche Form unterbrach alle meine übrigen Gedanken. Wer hat dich gemacht, dachte ich. […] was das Ding selber angeht, so wäre für es das geheiligte Gesicht nichts als eine vorübergehende Form in der Familie der Formen, die die Handlung des Meeres ihm auferlegen sollte. Die Jahrhunderte kosten nichts; wer über sie verfügt, verwandelt, was er will, in was immer. […] Ich verharrte einige Zeit und die Hälfte einer Zeit, indem ich es von allen Seiten betrachtete. Ich fragte es aus, ohne mich bei einer Antwort aufzuhalten… Ob dieses eigentümliche Ding das Werk des Lebens sei oder das Werk der Kunst oder eines der Zeit oder ein Spiel der Natur, ich konnte es nicht entscheiden…Und dann auf einmal warf ich es zurück ins Meer.«
aus Paul Valéry »Eupalinos oder Der Architekt«

 

Peter Baumbach
ARCHITEKTUR - LEHRE - GEFUNDENES

Ausstellungsdauer
vom 05.04. – 28.06.2013 Hochschule für Musik und Theater Rostock

Beim St.-Katharinenstift 8
18055 Rostock

 
Presse
Ostsee-Zeitung
 
Video vom Ausstellungsaufbau
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
     

     
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